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PureSurf lab team

PureSurf ist ein Spin-off der Universität Graz (Arbeitsgruppe Sustainable Catalysis) mit einem klaren Auftrag: erneuerbare Ressourcen für die chemische Industrie als wertvolle Rohstoffbasis zu erschließen. Wir entwickeln dafür selektive Verfahren und Wertstoffe und leisten so einen festen Beitrag zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.

Einblick in PureSurf
  • Im Labor entstanden.

    Ein Spin-off als Ergebnis eines Jahrzehnts Grüne-Chemie-Forschung an der Universität Graz und der Universität Groningen.

  • In Europa skaliert.

    50 kg pro Charge, produziert in Deutschland gemeinsam mit einem Partner. Biobasierte Tenside, einsatzbereit für Formulierer.

  • Für ein gutes Gewissen entwickelt.

    Geringere aquatische Toxizität, reduzierter Dosierungsbedarf und Potenzial für lokale Lieferketten. Leistung ohne Kompromisse.

Executive Team

Gemeinsam bringt das Gründungsteam von PureSurf jahrzehntelange Erfahrung im Aufbau von Deep-Tech-Unternehmen, preisgekrönte Forschung in der Grünen Chemie und einen Track Record von über 135 Mio. Euro eingeworbenem Kapital aus früheren Unternehmungen mit.

Dr. Markus Hochegger
CEO & Mitgründer

Dr. Markus Hochegger

Promovierter Chemiker, 4 Patente, treibende Kraft hinter Verwertung, Analyse und Vermarktung bei PureSurf.

  • Promotion in Chemie
  • CDL-Climate-Alumnus 2023
  • EIC-T2M-Alumnus
PureSurf FlexCo

Dr. Markus Hochegger

CEO & Mitgründer
Scannen
Sandgasse 36/IV
8010 Graz, Austria
Prof. Katalin Barta Weissert
CSO & Mitgründerin

Prof. Katalin Barta Weissert

Professorin für Grüne Chemie, 10 Patente, über 80 Publikationen, Mitgründerin von PureSurf.

  • Professur an der Uni Graz
  • Anerkannte Vordenkerin der grünen Chemie
  • Über 15 Mio. Euro eingeworbene Fördermittel, 10 Patente, über 90 Publikationen
PureSurf FlexCo

Prof. Katalin Barta Weissert

CSO & Mitgründerin
Scannen
Sandgasse 36/IV
8010 Graz, Austria
Stefan Schwaiger
Head of Synthesis & Mitgründer

Stefan Schwaiger

Organischer Chemiker, über 100 neue Strukturen, verantwortlich für IP- und Rohstoffoptimierung.

  • MSc in Organischer Chemie
  • Miterfinder der Plattform
  • 1 Patent
PureSurf FlexCo

Stefan Schwaiger

Head of Synthesis & Mitgründer
Scannen
Sandgasse 36/IV
8010 Graz, Austria
Bálint Batha
Head of Scale-up & Mitgründer

Bálint Batha

MSc Verfahrenstechnik, verantwortlich für Scale-up, techno-ökonomische Analysen und Technologietransfer zu Lohnherstellern.

  • MSc Chemieingenieurwesen
  • 4 Industriepraktika
  • Tenside bis in den kg-Maßstab skaliert
PureSurf FlexCo

Bálint Batha

Head of Scale-up & Mitgründer
Scannen
Sandgasse 36/IV
8010 Graz, Austria
Dirk Vandenhirtz
CBO

Dirk Vandenhirtz

27 Jahre Erfahrung in Deep-Tech-Unternehmen, über 120 Mio. Euro eingeworben, über 60 Patente, 4 Exits.

  • Serienunternehmer
  • Über 25 Jahre Geschäftserfahrung
  • Über 120 Mio. Euro eingeworben
PureSurf FlexCo

Dirk Vandenhirtz

CBO
Scannen
Sandgasse 36/IV
8010 Graz, Austria

Mentor:innen

Erfahrung aus Wissenschaft und Industrie.

Neil A. Burns
Neil A. Burns
Tenside & Märkte
Prof. Nermina Malanovic
Prof. Nermina Malanovic
Toxikologie / Desinfektion
Dr. Alexander Schwartz
Dr. Alexander Schwartz
Entrepreneurship (Xista)
Mag. Werner Wutscher
Mag. Werner Wutscher
Strategie
Prof. Martin Mittelbach
Prof. Martin Mittelbach
Biobasierte Chemie
DI (FH) Michael Freidl
DI (FH) Michael Freidl
Industrie
Dr. Christian Kugge
Dr. Christian Kugge
Rohstoffe
Prof. Johannes G. de Vries
Prof. Johannes G. de Vries
Rohstoffe & Katalyse
Dr. Gernot Faustmann
Dr. Gernot Faustmann
IPR-Strategie
Reihen von Reagenzienflaschen auf einer Laborbank
EU-gefördertes Forschungsprojekt, 2022 bis 2025

Vom Forschungsprojekt zur Industrie: die EIC-Transition-Story

Die Technologie von PureSurf entstand mit Unterstützung eines EIC-Transition-Grants des Europäischen Innovationsrats in Höhe von 2,48 Millionen Euro, Grant Agreement Nr. 101058142, koordiniert von der Universität Graz, Laufzeit von Mai 2022 bis Oktober 2025.

EUR 0,00 Mio.
EIC-Transition-Grant
0+
neue Tensidmoleküle
0 kg
Pilotcharge des Leitmoleküls
10 bis 0-mal
geringere aquatische Toxizität gegenüber Referenztensiden
Entdeckung

Über 100 neue Moleküle auf drei Plattformen

Ziel des Projekts war es, petrochemische und aus tropischen Ölen gewonnene Tenside durch vollständig biobasierte Alternativen mit mindestens 95 Prozent erneuerbarem Kohlenstoff zu ersetzen, hergestellt aus europäischen Reststoffströmen wie Altspeiseölen, Nebenprodukten der Pflanzenölverarbeitung und biomassebasierten Aromaten. Im Projektzeitraum entwickelte und synthetisierte das Team über 100 neue Tensidmoleküle auf drei Plattformen: amphotere Aminoxide, Sulfonate einschließlich Double-Head-Double-Tail-Strukturen sowie Tenside auf Aminosäurebasis.

Probenvials in einem Tray
Milchig weiße Reaktion im Glasreaktor
Tropftrichter mit bernsteinfarbener Flüssigkeit
Edelstahl-Autoklav-Reaktor
Druckreaktor mit Rotor
Chemiker am Rotationsverdampfer
Scale-up

Vom Labormaßstab zur 50-kg-Pilotcharge

Das führende Aminoxid-Molekül wurde gemeinsam mit einem externen Produktionspartner vom Grammmaßstab im Labor auf eine Pilotcharge von 50 kg skaliert. Eine techno-ökonomische Analyse bestätigte Produktionskosten von unter 10 Euro pro Kilogramm.

Validierung

Bewährt in realen Formulierungen, schonender für Gewässer

Externe Tests in acht kommerziellen Produktformulierungen im Förderzeitraum bestätigten die Drop-in-Eignung und eine überlegene Reinigungsleistung. Ökotoxikologische Tests mit Daphnien und Algen zeigten, dass die Leitmoleküle 10- bis 20-mal weniger toxisch für Wasserorganismen sind als gängige Referenztenside. Parallel dazu entstand eine Familie von 34 neuen biobasierten antimikrobiellen Verbindungen, die in Standard-Wirksamkeitstests die Leistung konventioneller Antiseptika erreichen oder übertreffen.

Laborant belädt einen Autosampler mit Vials
HPLC-Anlage mit Reagenzien
Tensidschaum in einer Hand
Transition

Der Weg in die Industrie ist frei

Eine abgeschlossene REACH-Regulierungs-Roadmap und eine eindeutige Freedom-to-Operate-Analyse haben zentrale Hürden für die Kommerzialisierung beseitigt. PureSurf FlexCo überführt diese Ergebnisse nun aus dem Forschungsprojekt in die industrielle Anwendung.

Zwei Laboranten im Gespräch am Abzug
Zwei Chemiker an der Laborbank
Laborarbeitsplatz mit blau gerahmter Einhausung
Zwei PureSurf Probenflaschen mit bernsteinfarbener und gelber Flüssigkeit

Die Forschung ist abgeschlossen, die Produkte sind real.

Sie möchten Tenside aus diesem Projekt in Ihren eigenen Formulierungen testen? Sprechen Sie mit uns.

EIC Transition Projekt Visual

Vom Forschungsprojekt zum Industrieunternehmen.

Fünf Jahre, fünf Kapitel: vom ersten Patent bis zur Gründung der PureSurf FlexCo.

  1. 2021
    01
    Geistiges Eigentum
    • 2 EP-Patente & EIC-Transition-Antrag eingereicht
  2. 2022
    02
    Projektstart
    • EIC-Transition-Grant gestartet, erstes Team eingestellt
  3. 2023
    03
    Validierung
    • Erste Partnerschaft gesichert
    • Erstes vollständig abfallbasiertes Tensid
    • Überlegene Eigenschaften verifiziert
    • Innovationspreis des Landes Steiermark (Kategorie Nachhaltigkeit)
    • Österreichischer Gründungspreis PHÖNIX - Sieger Kategorie Prototyp
  4. 2024
    04
    Marktreife
    • Erste Ergebnisse aus Kundentests
    • Erstes MVP
    • Produktion im kg-Maßstab im eigenen Haus
  5. 2025
    05
    Industrialisierung
    • >170 neue Moleküle
    • 1 EP-Patent eingereicht
    • >10 LOIs
    • PureSurf FlexCo gegründet
Auszeichnungen

Anerkannt von Wissenschaft und Industrie.

  • StageTwo Investment Award 2023
  • sfg Innovationspreis 2023
  • Innovationspreis des Landes Steiermark 2023
  • SPG Ideenwettbewerb 2025
  • SEPAWA Poster Prize 2025
  • TOP3 JW Elevator Pitch 2025
  • Top-10 S&B Award 2026
  • Innovationspreis des Landes Steiermark (Kategorie Nachhaltigkeit)
  • Österreichischer Gründungspreis PHÖNIX - Sieger Kategorie Prototyp
Weitwinkelaufnahme des PureSurf Labors in Graz
Unser Labor in Graz

So arbeiten wir im Labor

Hier entstehen unsere Tenside. In unserem Labor in Graz führen wir nachwachsende europäische Rohstoffe durch Synthese, Aufreinigung und Analytik, bis hin zu fertigen Mustern, die unsere Partner testen können.

Synthese

Vom nachwachsenden Rohstoff zum Tensid

In temperierbaren Glas- und Edelstahlreaktoren wandeln wir Bausteine aus europäischem Holz, landwirtschaftlichen Reststoffen und Nebenströmen in neue Tensidmoleküle um. Jede Charge läuft unter kontrollierter Temperatur und wird Schritt für Schritt dokumentiert, damit sich Ergebnisse reproduzieren und skalieren lassen.

Goldgelbe Tensidreaktion im Glasreaktor
Edelstahlreaktor mit Doppelmantel
Bernsteinfarbene Flüssigkeit tropft in einen Kolben
Roboterarm dosiert Proben im Labor
PureSurf HPLC-Analysegerät
Rheometer-Software auf einem Labormonitor
Laborantin setzt ein Vial in das Rheometer ein
Analytik

Gemessen statt vermutet

Automatisiertes Liquid Handling, HPLC-Analytik, Tensiometrie und Rheologie zeigen genau, was entstanden ist und wie es sich verhält. Reinheit, Oberflächenaktivität und Fließverhalten werden für jeden Kandidaten gemessen, bevor er weiterverfolgt wird.

Performance

Wo Chemie zu Schaum wird

Schaumverhalten, Benetzung und Reinigungskraft werden im Labor praktisch getestet und mit Methoden wie der Blasendrucktensiometrie quantifiziert. Was hier funktioniert, erleben unsere Partner später in ihren eigenen Formulierungen.

Tensidschaum in beiden Händen
Schaum wird aus einem Becherglas gegossen
Tensiometer mit Tensidprobe
Das Team

Chemiker:innen, die die Zukunft der Tenside gestalten

Hinter jedem Muster steht ein Team, das jedes Experiment plant, durchführt und hinterfragt. Kurze Wege zwischen Laborbank, Analytik und Entscheidung halten unsere Entwicklung schnell.

Zwei Chemiker arbeiten am Abzug
Zwei Chemiker am Rotationsverdampfer
Chemikerin rührt eine Probe mit Handschuhen
Chemiker arbeitet mit einer Homogenisator-Sonde am Heizpilz
Krüss-Tensiometer misst die Oberflächenspannung einer Probe
Laptop mit Rheometer-Auswertungssoftware neben einem Datenmonitor
PureSurf Probenflaschen im Drahtkorb

Von unserem Labor in Ihre Formulierung

Sie möchten unsere Tenside in Ihrer Anwendung testen? Sprechen Sie mit uns.

Möchten Sie mit uns zusammenarbeiten?

Unterstützt von

  • Supported by European Innovation Council
  • Supported by European Research Council
  • aws Austria Wirtschaftsservice
  • Research partner University of Graz
  • Research partner University of Groningen
  • Research partner TU Graz
  • Research partner Medical University of Graz
  • Supported by Creative Destruction Lab
  • Supported by chemstars.nrw
  • Supported by IECT Hermann Hauser
  • Supported by Startup-uni.at
  • Supported by BMK, Austrian Federal Ministry for Climate Action
  • Supported by Science Park Graz
Supported by European Innovation Councilaws Austria Wirtschaftsservice

Spin-off aus einem EIC Transition Projekt (Fördervereinbarung #101058142). Die geäußerten Ansichten sind ausschließlich jene der Autor:innen und spiegeln nicht notwendigerweise jene der Europäischen Union oder des European Innovation Council wider. Die PureSurf FlexCo hat zudem aws PreSeed Förderung vom BMIMI erhalten.